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Die Hardtburg

Die Hardtburg im Hardtwald bei Stotzheim

Die Hardtburg im Hardtwald bei Stotzheim

Die Hardtburg: Eine mittelalterliche Feste im Hardtwald südlich von Stotzheim bei Euskirchen. Die Ruine der alten Wasserburg befindet sich heutzutage im Besitz der staatlichen Revierförsterei und erfreut sich eines guten Erhaltungszustandes.Die Gründung der Festung reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Eine erstmalige urkundliche Erwähnung ist mit dem Jahr 1166 datiert, als das mittelalterliche Bollwerk noch dem Adelsgeschlecht Are-Hochstaden gehörte. Nachdem diese ohne Erbfolger starben, ging die Burg in den Besitz von Konrad von Hochstaden über, dem damaligen Erzbischof von Köln.  Die nun zu Köln zählende Feste wurde um 1205 saniert und ausgebaut.

Im 14. Jahrhundert wurde die Festungsanlage laut Eintragung offiziell fertiggestellt und war damals kurkölnischer Amtsitz. Bis 1341 blieb die Burg zunächst unverändert, bevor sie vom Kölner Erzbischof Walram von Jülich erneut ausgebaut wurde. Dies waren die letzten großen Umbauarbeiten an der Burg, die bis heute unverändert geblieben ist.

Durch die fehlenden Renovierungsmaßnahmen verfiel das Gemäuer mehr und mehr, blieb aber bis heute insgesamt gut erhalten.

Nach einigen weiteren Besitzerwechseln befindet sich die Burg heute im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Blick vom Burggraben auf den Bergfried

Blick vom Burggraben auf den Bergfried

Von verschiedenen Wanderwegen aus erreichbar, lässt sich die Burg über einen Rundwanderweg optimal erschließen. Entlang des Burggrabens verläuft ein Lehrpfad, der Interessierte über die verschiedenen Epochen der Wasserburg informiert.
An der Westseite der Burg, kann man über eine Holzbrücke das Innere der Hauptburg betreten, über das man auch den Bergfried erklimmen kann. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf den umliegenden Hardtwald.

Im Frühjahr und in den Sommermonaten ist der Zugang zur Hauptburg mit dem imposanten Bergfried allerdings gesperrt: Zahlreiche nistende Brutvögel sollen ungestört der Aufzucht ihrer Jungen nachkommen können.
Erst ab Herbst können Besucher wieder ins Innere der Hauptburg gelangen.

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