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Die Burg Eltz

Das Panorama der Burg Eltz


Eine der schönsten Burgen Deutschlands zierte einst das Antlitz des 500 DM-Scheines: Die Burg Eltz.Auch schmückte sie als Abbild einer 40-Pfennig Briefmarke der Deutschen Bundespost.

Die berühmte Höhenburg – so bezeichnet man Burgen, die auf einer natürlichen Erhebung erbaut wurden – stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Ihre strategisch günstig gewählte Lage im Tal des Elzbaches bewahrte sie vor Eroberungen und Zerstörung.

Erste Erwähnung

Gegen 1157 wird der Name Eltz in einer Schenkungsurkunde Friedrichs I. erstmalig erwähnt, in der Rudolf von Eltz als Zeuge benannt wird und in Form seiner Unterzeichnung schriftlich besiegelte.

Danach war die noch bescheidene Burganlage nach dem Elzbach benannt. Aus der romanischen Zeit sind heute noch der Burgfried Platteltz sowie 4 Etagen des einstigen romanischen Wohngebäudeteils erhalten.

Die Burg Eltz auf dem 500 DM-Schein

Bis in die jüngste Zeit wurde die Burg erweitert und umgebaut. Noch im Jahre 1920 brach ein großer Brand in der gerade zuvor restaurierten Burg im Bereich des sogenannten Kempericher Hauses aus, der schnell auf andere Teile des Gebäudes übergriff.

Bis zum heutigen Datum finden weitere Restaurierungs- als auch Sicherungsarbeiten. Letztere aufgrund der stetig auseinanderstrebenden Mauern, die nur durch aufwändige statische Erhaltungsmaßnahmen aufgehalten werden konnten.

Schätze in der Burg

Nicht nur die Burg und ihr Panorama lohnen einen Besuch: Die Innenräume beherbergen auch eine ansehnliche Sammlung an Waffen aller Zeitalter – darunter auch kunstvoll gearbeitete Steinschlosswaffen und Musketen.  Die Besichtigung der Schatzkammer bietet den Besuchern Einblicke in einzigartige Kunstschätze.

Heute steht die Burg als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.

Anfahrt: Vom Parkplatz der Burg bei Münstermaifeld erreicht man die Burg über einen einfachen Wanderweg, der einen ca. 15 Minuten durch die schöne Landschaft führt. Wer schwach zu Fuß ist, kann auch alternativ den Pendlerbus zur Burg nehmen.

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