Indonesien: Sangalaki auf Ost-Borneo

Wunderschöne Vasenschwämme auf Sangalaki

Wunderschöne Vasenschwämme auf Sangalaki

Es ist ein Tauchplatz, um den sich Legenden ranken. Klingt schwülstig – das dachte ich mir auch, als ich das erste Mal von dem Tauchplatz hörte. Im Laufe der Tauchreise jedoch, die mich über Nord-Sulawesi dann über Borneo auf das Maratua Paradise Resort führte, sollte sich der Mythos aber tatsächlich bestätigen – und nicht nur aus dem Munde der Mitreisenden!

Die angetroffenen Basenleiter nickten ehrfürchtig mit dem Kopf, als ich davon berichtete, dass ich im Anschluss noch nach Maratua übersetzen wollte. „Naja“, dachte ich mir, „kann soooooo schlecht nicht sein, oder?“.
Das sollte sich vor Ort denn auch bestätigen. Obschon wir lange nach dem eigentlichen Ziel des Tauchgangs Ausschau hielten – dem Manta-Rochen – erlebten wir einen der schönsten Tauchgänge überhaupt.

Manni macht sich rar!

Versprochen wurden Mantas, das ist unbestritten – diese traten leider sehr sporadisch auf, aber immerhin: Zwei der großen Teufelsrochen erwiesen uns die Ehre, was die geduldige Tauchgruppe mit ein zutiefst aufrichtig empfundenen Glücksgefühl honorierte. Lange ließen die „Kollegen“ auf sich warten – was uns aber Augen für die Schönheiten des Tauchplatzes bei Sangalaki selbst öffnete.

Immer wieder tolle Korallenblöcke, über denen dichte Fischschwärme ihre Bahnen ziehen. Darunter tummeln sich Glasfische und Fledermausfische. Wirklich beeindruckend sind die zahlreichen
großen Porifera – die Meeresschwämme, die auf Maratua häufig in Form der großen Vasenschwämme vertreten sind. Die riesigen Organismen mit dem lateinischen Namen Xestospongia testudinaria werden bis zu 2 Meter hoch.

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